Wollt ihr uns mal so richtig auslachen?!?

Wenn wir unseren Blog nicht schon „Sarah sucht Sonne“ genannt hätten (was aber gar nicht unsere Idee, sondern die von meinem Schwesterherz Dani war), dann würden wir es spätestens jetzt tun. 

Der Name ist Programm: Sarah sucht Sonne und findet sie hier in Portugal gerade nicht.

Während ihr nämlich in Deutschland seit mehreren Wochen schwitzt, haben wir hier im Schnitt lauschige 22 Grad. Wir mussten (!) bereits dem spanischen H&M einen Besuch abstatten, um den weiblichen Familienmitgliedern noch ein, zwei lange Hosen zu gönnen. An diesem Wochenende haben wir sogar morgens noch mal Einhardts Heizung angeschmissen, weil es uns zu ungemütlich war.

Ab hey – das alles ist jammern auf ganz hohem Niveau! Die Aussichten hier sind der Oberhammer! In den letzten Tagen hatten wir unheimlich viele Postkarten-Aussichten, die ihr euch jetzt bei 30 Grad im Schatten ansehen könnt :-)
Als erstes waren wir an der Algarve - das ist wohl Portugals berühmteste Ecke. 

Sarahs aktuelle Lieblingsbeschäftigung: wild fremden Leuten zuwinken. Bisher haben alle zurück gewunken, das steigert natürlich die Motivation :-D

Die touristische Region wollten wir dann aber hinter uns lassen und weiter ging es Richtung Westen nach Sagres und dem Kap Cabo de São Vicente, welches der südwestlichste Punkt Europas ist. Von hier sind damals die Seefahrer in Richtung Amerika aufgebrochen (allerdings ohne, dass sie dies wussten). Wir konnten hier mal wieder eine Nacht frei stehen, inklusive Blick auf den Leuchtturm

Da ganz hinten ist er: der Leuchtturm vom Kap.
Wunderschön, wie die Klippen von der untergehenden Sonne angeleuchtet werden.
Das gute am Reisen mit Kind ist: man ist früh auf und meistens vor allen anderen da. Als wir nämlich am frühen Freitagmorgen am Kap waren, tat dies außer uns kein Mensch. So ganz alleine am Ende der Welt (naja, Europas)...das hatte schon echt was.
Die Küstenlinie ist von hier aus in alle Richtungen toll zu sehen.

Das Wochenende verbrachten wir im kleinen verschlafenen Örtchen Zambujeira do Mar.
Die kleine Kirche trohnt auf den Klippen.

Übrigens steckt die EU gerade sehr viel Geld in den Ausbau der touristischen Infrastruktur dieser Region Portugals. Es werden Rad- und Wanderwege gebaut und insgesamt soll die Region bekannter gemacht werden, um mehr Touristen anzulocken. Wir haben jetzt das Glück, vor denen allen da zu sein, können es aber auch wärmstens empfehlen.

Sarah geht mal wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nach.

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