Unsere letzte Woche im Zeitraffer


Nach Lissabon sind wir weiter entlang der Atlantikküste Richtung Norden gefahren. Auf unserem Weg besuchten wir die Surf-Hotspots (Ericeira, Peniche, Nazaré) Portugals, durften aber leider keine Zeugen der höchsten Wellen der Welt werden, aber dafür den leckersten gegrillten Fisch überhaupt essen.
Ericeira - ein Künstler- und Surferort mit toller Atmosphäre
Damit auch die kleinen Mäuse schon ein bisschen Surf-Feeling bekommen :-)
Strandspaziergang in Peniche.

Eines unserer Hauptziele in Portugal war der Strand Foz do Alhero, welcher eine Lagune mit warmen Wasser besitzt. Dort wollten wir natürlich hin, um mit Sarah einen Tag im und am Wasser zu verbringen. Nur wollte das liebe Wetter so ganz und gar nicht mitspielen, was uns auf dem Weg dort hin schon klar wurde.
Fahrt durch die Waschküche Portugal.
Die Lagune an sich war wirklich schön, nur eben bei 17 Grad und grau-in-grau nicht ganz so fotogen...Wir haben jetzt auch nicht mal ein Foto von ihr. So hätte es eigentlich aussehen sollen:Bildergebnis für foz do arelho
https://www.visitportugal.com/de/NR/exeres/155180A1-DC51-40E8-96ED-0A2E96ACBD31


Am besten gefallen hat es uns in Nazaré. Was wir bis dahin nicht wussten: der Ort hält den Rekord für die höchsten Wellen, die je gesurft wurden. 2011 hat der Weltrekordler Garrett McNamara hier den Weltrekord aufgestellt und 24m hohe Wellen beritten. Seit dem ist der Ort ein Surf-Mekka und weltbekannt. Grund für diese Monsterwellen ist ein Canyon, der unter dem Wasser auf die Küste zu läuft. Allerdings hatten wir kein Glück - es gehören eben noch andere Faktoren, wie Wind und Strömung dazu, um die Berge aus Wasser zu erleben. Aber zum Glück gibt es ja das Internet, wo wir uns die Fotos und Videos des Weltrekords angesehen haben - wirklich beeindruckend!
Der Leuchtturm mit Surfer-Museum.




Kaum vorstellbar, dass die Wellen hier bis zu 30 Meter hoch werden können.
Verantwortlich für die Monsterwellen ist diese untermeerische Schlucht.
Heute früh noch im Meer geschwommen.
Sarah wird derweil vom Nebentisch versorgt.

Auf unserem Weg treffen wir auch immer mal wieder andere Reisende mit Kind, von denen wir dann Tipps für Dinge bekommen, die eigentlich gar nicht auf unserem Plan stehen. Um einem dieser Tipps nachzugehen, sind wir am Samstag noch einmal ein Stückchen ins Landesinnere gefahren, um die Höhlen von Mira de Aire zu besichtigen. Bei einer Führung stiegen wir 180 Meter ins Innere der Höhle hinab und bestaunten die riesigen Kalkformationen unter der Erde. Der Umweg hat sich wirklich gelohnt! Wir mussten allerdings feststellen, dass sie in Echt weitaus beeindruckender sind, als auf unseren Fotos.

Durch Zufall landeten wir dann in der Universitätsstadt Coimbra, wo wir mit Sarah einfach am Fluss auf der Wiese die Zeit genossen und sogar einen kostenlosen Stellplatz direkt am Fluss hatten.



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