Seit Montag sind wir nun in
Südspanien, in der Provinz Andalusien. Unseren ersten Stopp machten wir im
Naturpark Cabo de Gata, der uns auf den ersten Blick (aus dem Auto heraus)
eigentlich gar nicht so gut gefiel, aber dafür beim Durchwandern dann umso mehr.
Es handelt sich hier eben nicht um üppige grüne Landschaften, sondern um eine
Savannenlandschaft. Bei näherer Betrachtung fiel uns aber dann doch eine sehr
artenreiche Flora auf. Zudem war die Region extrem dünn besiedelt und es
herrschte eine ziemliche Stille. Wenige Menschen und keine Autos weit und
breit. Herrlich!
Unser Campingplatz war auch
wieder mal richtig idyllisch und Sarah hatte großen Spaß, fast den gesamten Tag
über auf ihrer Decke zu spielen und wir sahen ihr den Großteil des Tages dabei
zu.
Ein kleiner Abstecher zum Pool
war auch noch mit dabei. Es ist übrigens fast Standard, dass auf jedem
Campingplatz ein Pool dabei ist und da das Wetter nun langsam Hochsommerliche
Temperaturen annimmt, freuen wir uns abends dann immer sehr auf eine Abkühlung.
Übrigens fuhren wir auf unserem
Weg durch die Region um die Stadt Almeria. Diese Region gilt als das Armenhaus
Spaniens und ist DAS Obst- und Gemüseanbaugebiet Europas. Sie scheint fast
ausschließlich aus Gewächshäusern zu bestehen – Plastik soweit das Auge reicht,
kilometerweit! Obwohl wir vorher gelesen hatten, dass es dort so aussieht,
haben wir bei weitem das Ausmaß unterschätzt. So etwas Hässliches haben wir auf
unseren bisherigen Reisen echt selten gesehen. Aber irgendwo muss unser Obst
und Gemüse, welches es im Handel im Überfluss gibt, ja her kommen.
| Alles, was weiß oder hell schimmert, sind Plastikdächer von Gewächshäusern. Es ist scheinbar kein m² mehr frei... |
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Mittlerweile werden sogar die
Berge genutzt, um weitere Gewächshäuser zu bewirtschaften.
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