Handbremse Olé


Heute hatten wir 9.00Uhr einen Termin in der Autowerkstatt in Tarragona, um unsere Handbremse einbauen zu lassen. Da diese Uhrzeit für uns als Langzeiturlauber aber recht zeitig war, fuhren wir einfach gleich nach dem Aufstehen ohne Dusche und Frühstück in Jogginghose los. Wird schon nicht so lange dauern und wenn wir zurück auf dem Campingplatz sind, wäre Zeit für Kaffee und alles andere. Naja, es läuft nicht immer so, wie man es gern hätte und mit uns und unserer Handbremse ja schon gar nicht. Wir waren an diesem Tag 18.30Uhr wieder auf dem Campingplatz…


In der Werkstatt angekommen und wieder mit Händen, Füßen und der Tochter des Mechanikers am Handy als Dolmetscherin, war dann soweit erst einmal klar, dass keiner sagen kann, wie lange es dauern wird. Wir wurden dann von dem netten Mechaniker in das Stadtzentrum von Tarragona gefahren, damit wir uns die Zeit mit ein wenig Sightseeing vertrödeln können. Ein Stadtbummel in Tarragona stand auch auf unserer Liste für die nächsten Tage, aber das traf uns dann doch etwas unvorbereitet. Aus diesem Grund gibt es heute nur Fotos ohne uns.

Einhardt auf dem OP-Tisch

Tarragona ist eine sehr alte Stadt, die noch vor Christi von den Römern besiedelt wurde und deshalb zahlreiche schöne alte römische Bauwerke besitzt. Unter anderem gibt es ein Amphitheater direkt am Meer, eine alte Stadtmauer und eine riesige Kathedrale. Das Gebäudeensemble gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. 

So schön die Stadt auch ist, sie ist recht klein. Soll heißen: gegen Mittag waren wir mit unserer Erkundungstour auch schon fertig und von der Werkstatt noch immer kein Anruf. Da die Spanier großen Wert auf ihre Siesta legen (lange Mittagspause, in der Regel von 13.30-16./17.00Uhr), passierte die nächsten Stunden auch erst mal nichts. Sarah genoss die Wartezeit auf der Wiese im Schatten beim Spielen, auch schön.
Papas Handy ist heute mal Spielzeug.
Wir fanden dann auch noch den örtlichen H&M, sodass zumindest für Susi die Wartezeit verkürzt wurde. Abends gegen 17.00Uhr durften wir unseren Camper dann samt Handbremse wieder in Empfang nehmen. Juchuuu, die nicht enden wollende Geschichte ist zu Ende!







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