Gemeinsam mit Marie, Daniela, Viola
und Gottfried fuhren wir am Sonntag und Montag jeweils mit dem Zug in das 40
Minuten entfernte Barcelona. Marie bekam als Barcelona-Neuling von uns die
Highlights der Stadt gezeigt: ein Spaziergang auf der Rambla (Barcelonas
Flaniermeile) und durch das Gothikviertel, in dem sich Kathedrale an Kirche
reihte, die schönen Bauwerke vom Architekten Antonio Gaudi, den Park Güell
(leider gerade als kleine Baustelle), die Kolumbus-Statue am Meer und natürlich
die Sagrada Familia, ebenfalls das Werk Gaudis.
Unsere Befürchtungen, dass Sarah
sich in ihrem Buggy langweilen und ihren Bewegungsdrang nicht nachkommen könne,
waren zum Glück nicht relevant. Die kleine Maus genoss es sichtlich durch die
Gegend kutschiert oder getragen zu werden, im Zug bei Oma oder Opa auf dem Schoß zu sitzen
oder einfach in der Trage zu schlafen und wir befanden einen Städtetrip mit ihr
weitaus weniger stressig als gedacht (Was nicht heißen soll, dass es NICHT
stressig war. Mit Kind kommt man ungefähr nur halb so schnell voran, wie im
alten Leben und man hat ungefähr das Fünffache an Gepäck für alle
Eventualitäten dabei). :-)
Das Wahrzeichen der Stadt: die
Sagrada Familia ist das Lebenswerk des spanischen Architekten Antonio Gaudi. Er
arbeitete 40 Jahre an dieser Kathedrale bis er im Jahr 1926 durch einen
Straßenbahnunfall verstarb. Seitdem gehen die Bauarbeiten auf Grundlage von
Gaudis Aufzeichnungen weiter und werden einzig durch Spenden- bzw. die
Eintrittsgelder finanziert. Geplant ist, dass die Kirche 100 Jahre nach Gaudis
Tod fertig sein soll, im Jahre 2026. Wir können daran noch nicht wirklich
glauben, würden uns aber sehr freuen, die Fertigstellung noch in diesem Leben
mitzubekommen.
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